Beschlossene Sache! Kommunale Wärmeplanung bringt Mansfelds Wärmewende ins Rollen
Das KWP-Team von greenwind* hat für die Einheitsgemeinde Stadt Mansfeld in Sachsen-Anhalt die kommunale Wärmeplanung konzipiert. Nun hat der Stadtrat die Planung mehrheitlich beschlossen. Direkt im Anschluss wurde ein Grundsatzbeschluss zur Prüfung der Wärmeversorgung der Schule basierend auf lokaler Biomasse gefasst, die aktuell bis zu 200 km weit zu Kunden deutschlandweit transportiert wird. Die Projektidee ist direkt aus der kommunalen Wärmeplanung heraus entstanden.
Projektleiter Jacob Fengler (rechts) hat den Wärmeplan mitsamt einer individuell gestalteten Thermosflasche an Bürgermeister Andreas Koch und Bauamtsleiterin Carina Senft, die für die kommunale Wärmeplanung verantwortlich ist, übergeben.
In Mansfeld fällt durch die normale Waldbewirtschaftung und durch das Zurückschneiden von Pflanzen (insbesondere an Straßen) verhältnismäßig viel Biomasse an. greenwind bilanzierte innerhalb der Potenzialanalyse ausschließlich Biomasse aus Abfällen, Altholz oder weiteren gesetzlich definierten Kategorien, die im Verwaltungsgebiet der Kommune anfallen.
Konkret geht es um die Versorgung der Schule mittels holzartiger Biomasseverbrennung in einem Blockheizkraftwerk (BHKW), wofür nun ein wirtschaftliches und technisches Konzept vorgelegt werden soll. Der einstimmige Grundsatzbeschluss zeigt das Interesse des Stadtrats an der Projektidee mit einem Wirtschaftskreislauf. Wenn Finanzierung, Preise, Standort etc. geklärt sind, wird abschließend entschieden. Dies soll nun von einer lokalen Firma ausgearbeitet werden, die in der kommunalen Wärmeplanung beteiligt wurde und als zukünftiger Betreiber des BHKWs in Frage kommt.
*Beteiligt im greenwind Team: Lena Kühnast, Oliver Suthau, Christopher Curran, Maximilian Mentel
