Netzanschluss bei greenwind: Frühzeitig mitdenken!




Der Netzanschluss ist für die erfolgreiche Inbetriebnahme von Wind- und PV-Anlagen entscheidend. Ohne ihn gibt es keine Einspeisung ins Stromnetz und keine Vergütung. Sowohl für ein einzelnes EE-Projekt als auch für das Gelingen der grünen Energiewende ist der Netzanschluss von Relevanz. Bei greenwind arbeitet Michael Nguyen daran, das EE-Anlagen möglichst nahtlos ans Netz gehen. Der Energieingenieur ist spezialisiert auf die optimale Integration verschiedener Energieträger in das Energiesystem. Besondere Aufmerksamkeit liegt bei greenwind aktuell auf Windparkprojekten in Crussow und Pritzwalk, bei denen jeweils ein neues Umspannwerk gebaut wird. Ein weiterer spannender Schwerpunkt: künftige Energieparks mit Wind- und Solarenergie in Kombination mit Batteriespeichern (BESS), die in naher Zukunft realisiert werden sollen. Wir fragen nach:

Michael, wo siehst du momentan die größten Herausforderungen in der Netzanbindung?

Es handelt sich zumeist um ungeplante Verzögerungen, verursacht zum Beispiel durch lange Bearbeitungszeiten beim Netzbetreiber, fehlende Netzkapazitäten, schleppenden Netzausbau oder Koordinationsprobleme zwischen Bauausführung, Netzbetreiber und Behörden.

Wie sind diese Probleme, die ja nicht von greenwind ausgehen, zu lösen?

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt klar auf einem vorausschauenden Ansatz: frühzeitig mitdenken, relevante Aufgaben in der Netzanschlussplanung identifizieren und gezielt angehen. Außerdem ist der Netzanschluss ein besonderer Schnittstellenbereich, der zwischen Projektentwicklung, Sektorenkopplung und unserem Baubereich, die Green Wind Construction GmbH, agiert und deshalb alle Informationen bündeln kann. Durch diesen Ansatz können Probleme schnell und proaktiv gelöst werden.

Wie bist du zu dieser Thematik gekommen?

Während meines Studiums an der TU Berlin habe ich mich an den Lehrstühlen für Energie intensiv auf Energiemodellierung und Optimierung spezialisiert. Dabei wurde mein Interesse früh auf Energienetze und die optimale Integration verschiedener Energieträger in das Energiesystem geweckt. In meiner Masterthesis habe ich mich mit dem Thema Vehicle-to-Grid beschäftigt, bei dem Elektrofahrzeuge als virtuelle Energiespeicher an das Stromnetz angeschlossen werden, um als flexible Stromspeicher zu fungieren.

Was reizt dich an der Aufgabe bei greenwind?

Die Möglichkeit, kommunikativ und lösungsorientiert zwischen mehreren Departments bei greenwind zusammenzuarbeiten, schätze ich sehr. Zudem mag ich die Dynamik, immer Neues zu lernen.



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